Klimaschutz / Klimaanpassung

Pressemitteilung

Kleines Resümee zum Workshop 28.04.2022

Energetische Gebäudesanierung bietet Chancen

Am vergangenen Donnerstag fand der erste von zwei Workshops (Arbeitstreffen) im Zusammenhang mit der Erstellung des Integrierten Quartierskonzepts der Stadt Lauta statt. Dabei ging es u. a. um konkrete Potentiale für entsprechende Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden in unserer Stadt, seien diese öffentlich oder privat. Fachliche Hintergründe wurden ebenso fundiert erläutert wie Hinweise zu Fördermöglichkeiten gegeben wurden. Thematisiert wurden u. a. Wohnraumlüftung und Stromrückgewinnung, Chancen durch die industrielle Abwärme der T. A. Lauta und CO²-Senkungs-Anreize durch die aktuelle Bundesgesetzgebung.

Leider fanden nur wenige Bürgerinnen und Bürger den Weg in das Kulturhaus Torno, sodass die Stadtverwaltung im Vorfeld der nächsten Veranstaltung Ende Mai zum Thema Klimaanpassung noch weitere Informationskanäle zur Bekanntmachung nutzen will, wie Bürgermeister Frank Lehmann ankündigte. „Schließlich gehen diese Themen alle etwas an, und entsprechende finanzielle Auswirkungen sind spürbar“, so Lehmann abschließend.

Kurzberichte zum energetischen Quartierskonzept

Januar 2022:

Bestandsanalyse des integrierten energetischen Quartierskonzeptes kurz vor Abschluss
Mit der Erfassung von Struktur- und Energiedaten wurde ein wesentlicher Arbeitsschritt der Bestandsanalyse für das seit Juni 2021 gemeinsam durch die Stadt Lauta, seecon Ingenieure GmbH und KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH erarbeitete integrierte energetische Quartierskonzept für das Quartier „Lauta – Laubusch“ abgeschlossen. In mehreren Ortsbegehungen wurden unter anderem der Bau-/Sanierungszustand und die Nutzung der Gebäude erfasst. Zudem wurden sowie Verbrauchs-/Bedarfsdaten ausgewertet und es fanden erste Gespräche mit technischen Ver- und Entsorgern statt. Ziel des Quartierskonzeptes ist vor allem die Prüfung und Bewertung verschiedener Optionen für die zukünftige Energieversorgung.

Februar 2022:

Das Quartier „Lauta – Laubusch“ erhält digitalen Zwilling
Auf Grundlage der in der Bestandsanalyse erfassten Daten wurde ein digitales Abbild des Quartiers „Lauta – Laubusch“ erstellt, mit dessen Hilfe eine Prüfung verschiedener Optionen für die zukünftige Energieversorgung des betrachteten Gebietes durchgeführt werden kann. Untersucht werden dabei verschiedene Möglichkeiten der Energiebereitstellung, -verteilung und -speicherung (u. a. durch Nutzung erneuerbarer Energien oder industrieller/gewerblicher Abwärme für Wärmenetze). Zudem können durch das digitale Abbild Potenziale hinsichtlich von Stromgewinnung aus Sonnenenergie und Geothermie, der energetischer Sanierung und des Einsatzes von Wärmepumpen verortet werden.

März 2022:

Ihre Hinweise und Ideen sind gefragt – Gestalten Sie die Energiewende in Lauta aktiv mit!
Ziel des Quartierskonzeptes ist auch eine starke Einbeziehung und Motivation der Lautaer Einwohner, da Privatpersonen ebenfalls einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels leisten können. Im ersten Schritt findet dazu zwischen dem 14.03.2022 und 22.04.2022 eine Befragung der Bürgerschaft zu Klimaschutz/-anpassung und Nachhaltigkeit statt (mehr dazu finden Sie weiter oben auf dieser Seite).
Darüber hinaus sind zwei öffentliche Workshops geplant, in denen zunächst Analyse- und Bewertungsergebnisse vorgestellt werden. Gemeinsam mit den Einwohnern und privaten Grundstückseigentümern sollen dann Handlungsmöglichkeiten und Projekte, inkl. der Möglichkeiten zur Nutzung, diskutiert und vertieft werden sollen.
Die Veranstaltungen finden an folgenden Tagen statt:

1. öffentlicher Workshop „Energetische Gebäudesanierung“
am 28.04.2022 von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr im Kulturhaus Torno (Torno, Schulstraße 10 a, 02991 Lauta)

2. öffentlicher Workshop „Anpassung an den Klimawandel“
am 23.05.2022 von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr im Kulturhaus Torno (Torno, Schulstraße 10 a, 02991 Lauta)

Die Stadtverwaltung Lauta freut sich über eine rege Teilnahme.

Start der Erarbeitung des integrierten energetischen Konzeptes für das Quartier „Lauta – Lauta Laubusch“

Betrachtungsgebiet des Quartierskonzeptes

Seit Anfang August 2021 erarbeitet die Stadt Lauta ein integriertes energetisches Quartierskonzept für das Quartier „Lauta – Lauta Laubusch“. Mit der Konzepterstellung wurden die seecon Ingenieure GmbH und die KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH beauftragt.

Die Ziele dieses Konzeptes bestehen darin, technische und wirtschaftliche Potenziale zur Energieeinsparung und CO2-Minderung im Quartier aufzuzeigen sowie Einsatzbereiche für erneuerbare Energieträger zu beschreiben. Zudem werden konkrete kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen erarbeitet. Neben den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität werden auch das Themenfeld Stadtentwicklung sowie die Anpassung an den Klimawandel berücksichtigt. Das Konzept soll als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe, bezogen auf die Gesamteffizienz energetischer Maßnahmen und damit einhergehender Investitionsplanungen für das Quartier, dienen. Außerdem ist es als eine planerische Grundlage für die Entwicklung der Stadt Lauta und ihrer Infrastruktur allgemein gedacht.

Mit dem Konzept will die Stadt die lokalen Unternehmen, Einwohner und öffentlichen Liegenschaften bei der Umsetzung der Energiewende und den dazu notwendigen Schritten unterstützen. Die Konzepterarbeitung wird daher in enger Zusammenarbeit, u. a. mit Vertretern der Unternehmen, Wohnungswirtschaft, Versorgungsbetriebe und Stadtverwaltung, erfolgen. Zu Beginn des nächsten Jahres sind dazu Workshops (Arbeitstreffen) mit den Akteuren vorgesehen. Außerdem ist eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Einwohner geplant, deren Termin ebenso rechtzeitig bekanntgegeben wird.

Momentan erfolgt die Erfassung der Struktur- und Energiedaten für das Quartier. In den nächsten Wochen werden dazu mehrere Ortsbegehungen stattfinden. Im zweiten Schritt ist bis Ende des Jahres 2021 eine Variantenanalyse verschiedener technischer Lösungsansätze einschließlich eines betriebswirtschaftlichen Vergleiches vorgesehen. Anschließend erfolgt eine Gesamtbewertung der Situation im Quartier sowie darauf aufbauend die Ableitung von Maßnahmen. Dabei werden auch Handlungsempfehlungen sowie Fördermöglichkeiten, u. a. für Privateigentümer, aufgezeigt. Die Fertigstellung des integrierten energetischen Quartierskonzeptes soll bis zum Mai 2022 erfolgen.

Wenn Sie Fragen, Hinweise und Anregungen zum integrierten energetischen Quartierskonzept haben, wenden Sie sich gerne an die Stadtverwaltung Lauta:

Ansprechpartner:

Herr Sylvio Piatke
Stabsstelle Strukturwandel
Tel. 035722 361-34
Mobil 0175 29 19 841
sylvio-piatke@lauta.de

JEDER kann zum Klimaschutz beitragen

Der Klimawandel ist ein aktuelles, wichtiges Thema, das uns alle angeht.
Nachfolgend haben wir eine Reihe von Informationen und weiterführende Links zum Thema Klimaschutz für Sie zusammengetragen.

HIER erhalten Sie praktische Tipps für überall und jeden Tag.

Landesenergieagentur Sachsen - SAENA


Die Sächsische Energieagentur GmbH - SAENA - ist ein unabhängiges Kompetenz- und Informationszentrum zum Thema Energie.
Auf den Internetseiten der SAENA erhalten Sie nicht nur Einblicke zu den Bereichen Energieeffizienz, moderne Energieerzeugung, erneuerbare Energien oder in gesetzliche Rahmenbedingungen, sondern finden auch eine Vielzahl an Beratungsangeboten, u. a. zu folgenden Themen:

Verbraucherzentrale Sachsen - Energieberatung

Die Verbraucherzentrale Sachsen berät Sie zu den unterschiedlichsten Bereichen rund um den Klimaschutz.
Genannt seien hier nur die Themen Energiesparen, Anbieterwechsel, Gebäudesanierung oder Heizungssysteme.

Den jeweils richtigen Ansprechpartner für eine Energieberatung finden Sie hier...

Aktuelles zum Thema Bauen/Energie/Wohnen finden Sie in den Pressemitteilungen der Verbraucherzentrale Sachsen.

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Er wird ermittelt, indem unser tatsächlicher Verbrauch von Ressourcen und Fläche in Verhältnis zur Biokapazität der Erde gesetzt wird. Im Idealfall sollte jeder Mensch nicht mehr Ressourcen verbrauchen, als die, die ihm zur Verfügung stehen. In der Realität sieht das leider anders aus.

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