Informationen aus dem Rathaus

Energieeinsparung der Straßenbeleuchtung und öffentlicher Gebäude im Stadtgebiet Lauta und Ortsteile

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

die Straßenbeleuchtung ist die künstliche Beleuchtung von Straßen, Plätzen oder Freiräumen. Die Beleuchtung im Verkehrsraum muss für den Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit schaffen, den Verlauf und die Begrenzung der Straßen und Wege, von Plätzen und Zugän­gen sowie Gefahrenstellen und Hindernisse leicht und rechtzeitig erkennen zu können.

Gemäß der aktuell in Kraft tretenden Verordnungen sind wir angehalten, Energieeinsparungen an öffentlichen Gebäuden sowie der Straßenbeleuchtung zu erzielen.

Daher werden wir in der nächsten Zeit nicht notwendige Leuchten mit einer Nachtabsenkung versehen, sodass in der Zeit von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr nur noch verkehrswichtige Kreuzungs- und Einmündungsbereiche ausgeleuchtet werden.

Um eine langfristige Energieeinsparung zu erzielen, arbeiten wir weiterhin daran, sämtliche Beleuchtungen im öffentlichen Bereich auf LED bzw. Solar umzustellen.

Trotz aller Sorgfalt und Bemühungen kann es passieren, dass der Stadtverwaltung Mängel oder Schäden im Stadtgebiet und den Ortsteilen an Straßen, Wegen, Gebäuden oder anderen öffentlichen Einrichtungen, noch nicht bekannt sind. Daher bitten wir Sie weiterhin, Schäden oder aufgetretene Mängel direkt an die Stadtverwaltung zu melden, damit wir diese dann auch umgehend nachgehen und beheben können.

Bauamt                                 

Laubentsorgung im Stadtgebiet

Die Laubentsorgung im Stadtgebiet ist im § 5 der Straßenreinigungssatzung der Stadt Lauta geregelt. Darin heißt es, dass die Laubentsorgung im Rahmen der Anliegerpflichten von den Bürgern eigenständig durchzuführen ist.
Die Bereitstellung von Laubcontainern durch den Bauhof ist keine Pflicht der Kommune, sondern eine freiwillige Aufgabe. Es ist bereits bekannt, dass die Laubentsorgung für die Anlieger an baumreichen Straßen eine große Belastung darstellt und möchten diese mit der Bereitstellung von Containern bei der Reinigungspflicht unterstützen.

Sofern der Laubfall erheblich steigt, werden wir wieder zum entsprechenden Zeitpunkt unsere Container an den nachstehenden Örtlichkeiten platzieren.

Stadt Lauta und Dorf
- Stellplatz Brandenburgplatz/ Ecke Westfalenstraße (Trafo Station)
- Karl-Liebknecht-Straße/Ecke John-Schehr-Straße (gegenüber Küchenstudio)
- Karl-Liebknecht-Straße / Ecke Bachstraße
- August-Bebel-Straße neben Firma Klüm und Mitte
- Parkplatz Friedhof Lauta
- Parkplatz Weststraße gegenüber ehem. Ärztehaus
- Grünfläche vor Karl-Marx-Straße 26 - 28
- Grünfläche Am Anger
- Rosa-Luxemburg-Straße/ Ecke Parkstraße Containerplatz und Parkplatz Caritas Station
- Nordstraße Ecke Parkstraße
- Ebertstraße Richtung Nordstraße
- Wöhlerstraße Parkplatz Ludwig-Jahn-Straße
- Röntgenplatz
- Berliner Straße/ Ecke Passauer Straße
- Berliner Straße/ Ecke Senftenberger Straße
- Lauta Dorf – großer und kleiner Dorfanger

OT Laubusch
- Siedlung Parkfläche Hauptstraße neben Zufahrt Gartenanlage
- Siedlung Grünfläche zwischen ehem. Freibad und ehem. Grundschule
- Bergmannsheimstätten Parkplatz vor ehem. Rathaus
- Bergmannsheimstätten Parkfläche vor Ärztehaus
- Kolonie Markt Laubusch
- Kolonie Nordstraße/ Ecke Parkstraße

OT Torno, Leippe
- Leippe Dorfaue
- Torno Anger

Wir verweisen darauf, dass in die Container keine Gartenabfälle bzw. Plastesäcke mit Laub eingeworfen werden dürfen.
Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass vereinzelte Bürger dies missachten. Sollten solche Beobachtungen gemacht werden, bitten wir zeitnah um entsprechende Hinweise.

Bei widerrechtlichen Müllentsorgungen wird der städtische Bauhof einzelne Container nicht wieder aufstellen! Unser Bauhof fährt zur Laubzeit stetig alle Container zur Leerung ab, jedoch bedarf es für das gesamte Stadtgebiet zzgl. Ortsteile nebst anderen zu verrichtenden Arbeiten etwas mehr Zeit. Hierbei bitten wir um Ihr Verständnis.

Breitband-Erschließung im Stadtgebiet geht weiter – Bitte prüfen Sie, ob Ihr Grundstück im neuen Ausbau-Cluster 10 enthalten ist

Sehr geehrte Grundstücksbesitzer,

die Breitband-Erschließung im Landkreis Bautzen wurde Ende des letzten Jahres in großen Teilen abgeschlossen.
Jedoch wurde während dieses Ausbaus und durch anderweitige berechtigte Hinweise deutlich, dass hier und da noch Nachbesserungsbedarf besteht.
Dankenswerterweise hat sich das Landratsamt Bautzen diesem Thema angenommen und mittlerweile durch Kreistagsbeschluss den weiteren Ausbau im sogenannten Cluster 10 beschlossen.

Ob Ihr Grundstück dazu gehört, erfahren Sie bei einem Blick auf die thematische Internetseite, die im Auftrag des Landkreises Bautzen betrieben wird. Folgen Sie bitte hierbei folgenden Links: https://www.breitband-bautzen.de/index.php/cluster-10 bzw. https://www.breitband-bautzen.de/index.php/online-karten (bei letzterem Link können Sie durch Scrollen mit der Maus nachsehen, ob Ihr Objekt mit dabei ist).

Eigentümer von Grundstücken innerhalb der hier dargestellten Ausbaugebiete können sich unter www.telekom.de/glasfaser ihren Anschluss bestellen. Hier wird auch der voraussichtliche Zeit-Horizont für den Ausbau dargestellt. Laut diesem Stand ist mit einem Ausbau im Jahr 2023 für die betroffenen Adresspunkte in den Ortsteilen von Lauta zu rechnen.

Bei Rückfragen können Sie sich auch direkt an das Breitbandteam des Landkreises Bautzen wenden: Tel. 03591-525161220 bzw. breitband@lra-bautzen.de.

Frank Lehmann
Bürgermeister

Sächsischer Bürgerpreis

Am 13. Oktober 2022 wird in der Dresdner Frauenkirche zum zwölften Mal der Sächsische Bürgerpreis verliehen.
Gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Commerzbank würdigt der Freistaat Sachsen Vereine, Initiativen, Institutionen oder Einzelpersonen, die mit ihrem herausragenden Einsatz die Demokratie mit Leben erfüllen, anderen Menschen helfen und sich für die Umwelt, Brauchtum, Traditionen und eine lebendige Erinnerungskultur einsetzen.

"Allen, die sich mit viel Herzblut ehrenamtlich einbringen, die sich bürgerschaftlich engagieren, gebührt großer Dank."
Ministerpräsident Michael Kretschmer

Stellvertretend für die zahlreichen Menschen, die sich in Sachsen ehrenamtlich engagieren, zeichnen die Stifter des Preises in insgesamt fünf Kategorien Personen oder Initiativen aus.

  • Miteinander stärken – Land gestalten (Demokratie)
  • Menschen helfen – Gemeinsinn stiften (Menschen)
  • Traditionen pflegen – Geschichte verstehen (Heimat)
  • Schöpfung bewahren – Natur schützen (Umwelt)
  • Global denken – lokal handeln (Welt)

Die Vorschläge zur Nominierung reichen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bei den jeweiligen Landräten ein.

Die Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte nominieren die Initiativen oder Personen, die dann gebeten werden, eine Projektbeschreibung an die Sächsische Staatskanzlei zu senden.

Daraufhin wählt eine unabhängige Jury die Preisträger in den fünf Kategorien aus den nominierten Projekten, Initiativen und Einzelpersonen aus.


Auch die Stadt Lauta hat in der Kategorie:
„Menschen helfen – Gemeinsinn stiften“
Ein starkes Gemeinwesen integriert Menschen mit ganz unterschiedlichen Stärken und Eigenheiten. In ihm sollen auch Menschen ihren Platz finden, die dem Leistungsprinzip nicht entsprechen können. Schwächeren muss geholfen, Ausgrenzung verhindert werden. Ausgezeichnet werden Menschen und Initiativen, die sich für sozial Schwächere, Behinderte oder Kranke einsetzen, ihre Situation lindern helfen und ihnen Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und Integration voranbringen.

zwei Vorschläge zur Nominierung eingereicht, stellvertretend für die vielen fleißigen Helfer im Rahmen der Flüchtlingshilfe „Ukraine“.

Zum einen ist dies Alina Miehle,  

Alina Miehle kümmert sich um ukrainische Flüchtlinge in Lauta. Sie hilft bei Behördengängen, Übersetzungen, Wohnungseinrichtungen und leistet damit ein wichtigen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge in die Gemeinde.

Zum anderen ist es Familie Jeanette und Matthias Bartsch, welche in unermütlichem Einsatz bei der Herrichtung und Einrichtung der Wohnungen für die Flüchtlinge, die Stadt Lauta unterstützt.  

Von den beiden eingereichten Vorschlägen wird Alina Miehle den Bürgerpreis 2022 erhalten.

In der Kategorie:
„Traditionen pflegen – Geschichte verstehen“
Ein Gemeinwesen lebt von seinen Traditionen und Überlieferungen. Sie tragen bei zu Identität und Wertorientierung. Baudenkmäler brauchen ebenso Pflege wie Bräuche. Sie gehören zur historischen Erinnerung wie die Aufarbeitung der Diktaturen. Ausgezeichnet werden Menschen, die sich für die kulturelle und religiöse Überlieferung und ihre Weiterentwicklung sowie eine lebendige Erinnerungskultur einsetzen.

wurde ein Vorschlag von Sascha Klein für das Engagement im Heimatklub Lauta Dorf e.V. eingereicht.

Annegret Feller war wesentlich an der Gründung des Heimatklubs im Jahr 1993 beteiligt.
Dieser entwickelte sich in Lauta zu einer festen Größe, organisiert(e) u. a . Dorffeste, Weihnachtsfeiern und die 625-Jahr-Feier der Stadt Lauta.
Frau Feller führte eine Weiberfastnacht im Dorf ein und gründete 2006 die Frauengruppe »Lustige Weiber«. 30 Jahre hat sie sich für das dörfliche Brauchtum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagiert.

Frau Annegret Feller wird den Bürgerpreis 2022 erhalten.


Herzlichen Glückwunsch unseren Preisträgern bereits vorab!
Darüber hinaus gebührt allen ehrenamtlich Tätigen unser größter Dank.

Zur Lage des Wasserhaushaltes

Die drei Dürrejahre 2018, 2019 und 2020 sind uns noch in Erinnerung. Das Jahr 2021 war dann erheblich feuchter, wenn auch die Regenfälle sehr ungleichmäßig fielen. Das Hochwasser am 17.07.2021 wurde durch Starkregenereignisse verursacht mit so heftigen Regenmengen in kurzer Zeit, dass das Wasser selbst von unbefestigten Flächen in starken Strömen abfloss. Für den Wasserhaushalt brachte dies leider keine wirkliche Erholung: Die Böden konnten die Wassermengen nicht aufnehmen und das Wasser floss über Bäche und Flüsse ab.

Deshalb ging insbesondere der Grundwasserhaushalt weiter geschwächt in das 2022. Damals waren ca. 60-70% der Grundwassermessstellen im Niedrigwasserzustand. Besonders seit dem Frühjahr ist dieser Anteil wieder auf fast 90% gestiegen:
https://www.wasser.sachsen.de/niedrigwasser-15753.html

Das Jahr 2022 war nun nach relativ feuchtem Winter seit dem Frühjahr wieder extrem trocken, insbesondere im März, Mai und Juni. Detailliertere Informationen enthalten die gewässerkundlichen Monatsberichte des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie:
https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/lhwz/hydrologische-wochen-und-monatsberichte.html

Aktuell sind zudem schon seit Wochen fast alle Oberflächenwassermessstellen (Pegel) im Niedrigwasserstand. Daran konnten auch die Niederschläge in der 26. Kalenderwoche Ende Mai/Anfang Juni nichts ändern; und auch nach den Niederschlägen des letzten Wochenendes werden die Pegel schnell wieder auf Niedrigwasserstand fallen. Denn es bleibt warm und trocken, und auch aus dem Grundwasser bekommen die Bäche und Flüsse wenig Zustrom. Besonders betroffen ist das Flussgebiet der Schwarzen Elster: Hier flossen beispielsweise in der 29. Kalenderwoche nur 1 (!) bis 15% des mittleren Abflusses für Juli tatsächlich ab (im Flussgebiet der Spree waren es aber auch nur 15 bis 25%). Die Schwarze Elster selbst trocknete aus, gleiches geschah mit Nebenarmen und Mühlgräben.

Bäche und Flüsse sind landschaftsprägend und zudem wertvolle Ökosysteme. Die Grundwasservorkommen wiederum sind im Landkreis Bautzen die einzige Trinkwasserquelle. Nicht zuletzt sind die Wasservorkommen auch eine wichtige Ressource für Löschwasser bei sehr hoher Waldbrandgefahr. Sie müssen daher unbedingt geschützt werden.

Warum noch eine Allgemeinverfügung mit Verboten?
Schon im Juni 2019 hatte das Landratsamt eine Allgemeinverfügung mit einem Entnahmeverbot mittels Pumpe aus Bächen und Flüssen erlassen. Diese beschränkt sich auf den erlaubnisfreien sogenannten „Eigentümer- und Anliegergebrauch“ und gilt seitdem unverändert. Wer eine wasserrechtliche Erlaubnis des Landratsamtes oder auch eine alte Nutzungsgenehmigung aus der Zeit der DDR besitzt, ist von dieser Allgemeinverfügung aus dem Jahr 2019 nicht betroffen.

Die angespannte Lage des Wasserhaushaltes zeigt aber, dass die Anstrengungen zu seinem Schutz verstärkt werden müssen. Deshalb hat das Landratsamt am 28.07.2022 eine nochmals strengere Allgemeinverfügung erlassen. Zum einen erweitern wir damit das Verbot auf solche Entnahmen, die zwar auf einer Erlaubnis beruhen, aber keine „Niedrigwasserklausel“ enthalten – d. h. eine Auflage zur Einstellung der Nutzung bei Niedrigwasser. Damit ist die Entnahme nur noch erlaubt

- Zur Gefahrenabwehr – also insbesondere für die Entnahme von Löschwasser durch die Feuerwehren;
- Wenn der Benutzer neben der wasserrechtlichen Erlaubnis einen Vertrag über die Wasserbereitstellung mit der Landestalsperrenverwaltung (LTV) hat. Das ist dort möglich, wo die LTV den Wasserabfluss im Gewässer aus der Talsperre Bautzen sowie den Speicherbecken im Seenland steuern und die Entnahme ausgleichen kann;
- Wenn die Entnahme für die Erfüllung öffentlich-rechtlicher Verpflichtungen dient, also zur Pflege von Ausgleichspflanzungen, Biotopen oder Denkmalen;
- Wenn die Entnahme mit Handgefäßen durchgeführt wird. Dieser sogenannte „Gemeingebrauch“ ist von der Allgemeinverfügung streng genommen gar nicht betroffen, die Regelung dient nur der Klarstellung.

Zum anderen wird nunmehr auch die Grundwasserbenutzung Beschränkungen unterworfen, speziell die Verwendung von Wasser aus Gartenbrunnen. Damit soll eine besonders verschwenderische Wasserverwendung, das Rasensprengen, zeitlich beschränkt und auf die verdunstungsarme Zeit gelegt werden. Dies ist für den Gartenbesitzer eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dennoch können immer wieder Rasensprenger auch in der Hitze des Tages beobachtet werden.
Wir können verstehen, dass Sie vielleicht um Ihren Rasen bangen. Bei dem derzeit herrschenden Wassermangel muss der Rasen aber hinter der Trinkwasserversorgung, der Löschwasserbereitstellung und selbst dem Bewässern von Nutzpflanzen zurückstehen. Schließlich wird er meist regelmäßig gemäht und ist dann oft nur noch Gartenabfall.

Wie geht es weiter?
Es hängt alles davon ab, wann die diesjährige Hitze- und Dürreperiode endet. Die neue Allgemeinverfügung ist vorerst bis zum 30.09.2022 befristet. Sollte sich vorher bereits eine grundlegende Änderung der Wetterlage einstellen, kann sie auch vorher schon widerrufen werden. Wenn die Trockenheit wie 2018 bis in den Oktober dauert, kann sie aber auch noch einmal verlängert werden.
Entspannt sich die Lage und die Allgemeinverfügung wird nicht verlängert, gilt wieder die Allgemeinverfügung von 2019 mit dem Verbot der erlaubnisfreien Benutzung durch Eigentümer und Anlieger von Gewässergrundstücken.
Bis dahin wird das Landratsamt bei seinen Kontrollen verstärkt auf illegale Wasserentnahmen achten und diese auch als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld verfolgen.

Durchführung von Wasser- und Bodenanalysen

Am Dienstag, dem 27. September 2022, bietet die Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V. (AfU e. V.) in der Zeit von 13:30 - 14:30 Uhr wieder die Möglichkeit, im Vereinsraum der Passauer Straße 2 in Lauta Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen.

Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitbringen. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter. z. B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität, überprüft werden.

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

Information über Errichtung von temporären Wildabwehr-Zäunen zur Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinegrippe (ASP)

Die Landesdirektion Sachsen hat über öffentliche Bekanntmachung für die LK Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der LH Dresden eine Allgemeinverfügung vom 19. Januar 2022 zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, Sperrzone I erlassen und die Duldungspflicht bzgl. der Errichtung von temporären Wildabwehrzäunungen normiert (siehe Punkt 4. Anordnungen an die Allgemeinheit, Absatz c). Die Errichtung/Unterhaltung der Wildschutzzäune liegt im Interesse der Allgemeinheit.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die LISt GmbH beauftragt, im Verwaltungsgebiet der Stadt Lauta zur Abwehr der Weiterverbreitung des Erregers der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Wildschutzzäune zu errichten und zu unterhalten.

Folgende Gemarkungen Ihrer Stadt sind betroffen:

Leippe Flur 5
Leippe Flur 6
Wiednitz Flur 2

Der voraussichtliche Zaunverlauf ist auf einer KARTE dargestellt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich im Zeitraum ab Juli 2022 bis Oktober 2022 durchgeführt.

Dazu werden die Grundstücke durch Beauftragte des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt bzw. der LISt GmbH betreten bzw. befahren.
Ein genauer Lageplan, unter Ausweisung der Flurstücknummern und des Zaunverlaufes, kann auf Anforderung zur Verfügung gestellt werden.

Die vollständige Bekanntmachung sehen Sie HIER....

Aktuelles zum Ökologischen Altlastengroßprojekt Lautawerk (Teilbereich "Blaue Donau") - Stand Mai 2022

Sanierungsaudit
Das vom Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) beauftragte Sanierungsaudit wurde durch die zuständige Ordnungsbehörde Umweltamt Landkreis Bautzen bestätigt und ist somit abgeschlossen. Im Ergebnis des Sanierungsaudits hat sich die Instandsetzung der vorhandenen Drainage und danach deren sachgerechter und kontinuierlicher Weiterbetrieb als vordringlichstes Element bestätigt. Weiterhin ist die Errichtung von Grundwasser-Messstellen nördlich des Schleichgrabens erforderlich.

Machbarkeitsstudie Instandsetzung Drainage
Ziel der Instandsetzung der teilweise bereits maroden Drainage ist die langfristige Sicherung des Grundwasserschadens im Bereich der „Blauen Donau“ unter gleichzeitiger Erreichung einer weiteren Geruchsminderung in dem Gebiet.
Die Studie zur Machbarkeit der Instandsetzung der Drainage befindet sich derzeit in Bearbeitung. Sie umfasst die drei Leistungsphasen Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung. Die zweite Leistungsphase Vorplanung ist nunmehr abgeschlossen und durch die zuständige Ordnungsbehörde bestätigt.

Als Voraussetzung für Entwurfsplanung und die spätere Instandsetzung der Drainage wurde im letzten Jahr ebenfalls eine naturschutz- und artenschutzfachliche Prüfung von Fauna und Flora im Gebiet vorgenommen und ein landschaftspflegerischer Begleitplan erarbeitet. Mit diesem werden alle durch das Vorhaben entstehenden Eingriffe in die Natur bewertet und Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen geplant. Die Umsetzung lief wie geplant über eine komplette Vegetationsperiode. Die Planung liegt vor.

Derzeit läuft die Erarbeitung der dritten Leistungsphase Entwurfsplanung, in welcher die Ergebnisse des Landschaftspflegerischen Begleitplanes sowie die Empfehlungen des Sanierungsaudits zu berücksichtigen sind. Die Arbeitsstände der Entwurfsplanung befinden sich aktuell in Prüfung. Mit der Vorlage der behördlich bestätigten Planung wird zu Beginn des III. Quartals in diesem Jahr gerechnet. Im Anschluss wird über die nachfolgenden Planungs- und Umsetzungsschritte entschieden.

Dazu muss unter anderem auf Grundlage der Entwurfsplanung die Mitnutzung der Drainage und der betroffenen Grundstücke mit den Eigentümern und Nutzungsberechtigten geklärt werden. Hierzu wird das SMEKUL rechtzeitig informieren und mit den Beteiligten in Abstimmung gehen.

Gewässermonitoring
Das Monitoring wird mit weiteren Kampagnen in Absprache mit dem zuständigen Umweltamt Landkreis Bautzen fortgesetzt. Aktuell liegen die Ergebnisse zu den vierteljährlichen Messungen der Wasserqualität am Schleichgraben für die Jahre 2020 / 2021 beim Umweltamt zur Prüfung vor. Auch im Jahr 2022 werden die vierteljährlichen Messungen der Wasserqualität am Schleichgraben fortgeführt. Die behördlich bestätigten Einleitgrenzwerte werden eingehalten.

Messstellenneubau 2022: Planung und fachtechnische Begleitung
Für die Weiterführung des Monitorings sind auf der Grundlage der Empfehlungen des letzten Monitorings und des Sanierungsaudits einige Bereiche, die bisher noch nicht erfasst sind, durch neue Grundwasser-Messstellen zu untersuchen. Diese Maßnahme zum Messstellenneubau befindet sich derzeit in der Vorbereitung der Ausschreibungsphase.

Öffentlichkeitsinformation
Das SMEKUL als Verpflichteter und das zuständige Umweltamt Landkreis Bautzen als Ordnungsbehörde planen eine aktuelle Information der interessierten Öffentlichkeit gegen Ende des II. Quartals 2022 durchzuführen. Hierbei soll über den Bearbeitungsstand bei der Altlastensanierung und zum weiteren Vorgehen berichtet werden. Das Format dieser Information wird in Abhängigkeit der Corona-Situation auszugestalten sein. Vorabstimmungen zwischen dem Landratsamt, dem SMEKUL und der Stadt Lauta sind bereits erfolgt.

Für Fragen und Hinweise erreichen Sie das Projektmanagement für das Ökologische Altlastengroßprojekt – Teilbereich Blaue Donau telefonisch unter 0351 211 17 30 bzw. per E-Mail unter pm.lauta@burmeier-ingenieure.de.

Zum Stand der weiteren Umsetzung der Maßnahmen wird in der geplanten Öffentlichkeitsveranstaltung bzw. an dieser Stelle voraussichtlich im IV. Quartal 2022 erneut berichtet.
Diese Veröffentlichung ist inhaltlich mit dem Sanierungsverantwortlichen, dem Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft abgestimmt.

gez. Frank Lehmann
Bürgermeister

Ehrenamtskarte 2022 bis 2024

Die 5. Auflage der Sächsischen Ehrenamtskarte wird derzeit erstellt. Jedoch kommt es zu Verzögerungen.

Ungeachtet dessen können Sie Ihre Anträge gern ab sofort bei der Stadtverwaltung einreichen.

Bei der neuen Ehrenamtskarte 2022-2024 wird es einige Änderungen geben:

So soll der Name der Ehrenamts-Person direkt auf der Karte aufgedruckt werden. Daher benötigen wir Ihre Zustimmung zur Weitergabe des Namens.

Ebenfalls wird die summarische Angabe über die Zeit des wöchentlichen Engagements abgefragt.
Die Ehrenamtskarte sollen Ehrenamtliche erhalten, die seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich tätig sind und sich wöchentlich mindestens 3 Stunden engagieren.
Sofern das Engagement Corona-bedingt vorübergehend reduziert werden musste, kann dies bei der Stundenangabe unberücksichtigt bleiben.

Für die Antragstellung nutzen Sie bitte das unten zum Download bereitstehende Formular.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ehrenamtliche ggf. erneut einen Antrag stellen müssen.

Ihre Stadtverwaltung Lauta

Wichtige Information an alle Garageneigentümer im Garagenkomplex „Ehemalige Aschekippe“ Laubusch

Jährliche Unterweisung der Verhaltensanforderungen bei der Nutzung der Zufahrt zum Garagenkomplex mit PKW

Für die Unterweisung aller berechtigter Personen ist die Stadt Lauta verantwortlich.

Die Zufahrt zum Garagenkomplex „Ehemalige Aschekippe“ in der Gemarkung Laubusch Flur 1 Flurstück 38/5 und 39/10 verläuft über Sperrgebiet der LMBV.

Für die dafür vorliegende Sondergenehmigung bis 31.12.2022 bedarf es einer jährlichen Unterweisung der Verhaltensanforderungen aller berechtigten Personen (entsprechend der Miet- und Pachtverträge).

Bitte lesen Sie sich die Verhaltensanforderungen (im Anschluss abgedruckt) genau durch. Diese können Sie sich auch in Papierform aus dem Stadtanzeiger 12/2021 für Ihre Unterlagen entnehmen.

Masterplan für Erikasee und Kortitzmühler See wird erstellt

Die bergtechnische Sanierung des Erikasees und des Kortitzmühler Sees beginnt voraussichtlich frühestens im Jahr 2025. Aus der Sanierung ergibt sich das Potential, das Gebiet strukturiert zu entwickeln.

Die Stadt Lauta sowie die Gemeinde Elsterheide starteten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Sachsen (ZVLSS) die Initiative für eine umfassende Planung, um das o. g. Zeitfenster für eine effektive Vorbereitung zu nutzen.

Der ZVLSS hat in der Folge dessen die Büros neuland (Oppach) und das kollektiv stadtsucht (Cottbus) mit der Erstellung des „Masterplans Erikasee und Kortitzmühler See“ beauftragt.

Mit dem Masterplan wird das Ziel verfolgt, die lokalen Herausforderungen des Strukturwandels mit den Zielen der landschaftlichen und kommunalen Entwicklung zu verknüpfen. Die Potenziale eines naturnahen Tourismus sollen dabei berücksichtigt werden.

Die Gebietskulisse erstreckt sich von den ufer- bzw. seenahen Bereichen des Erikasees im Westen bis zum Kortitzmühler See im Osten. Im Norden werden der Geierswalder See und die Ortschaft Tätzschwitz mit in die Betrachtungen einbezogen. Im Süden ist die Stadt Lauta mit ihren Ortsteilen der wichtigste Bezugsraum.

In den Masterplan sollen vorhandene Ideen und Konzepte mit einfließen und aufeinander abgestimmt werden. Interessierte Bürger / Vereine / Institutionen können sich deshalb sehr gern mit Anregungen und Ideen sowie für weitere Informationen an die Planungsbüros wenden.

Kontakt über info@kollektiv-stadtsucht.com (0355 - 75 21 66 11) oder an post@neuland-oppach.de (035872 – 41 910).

Elektronische Kommunikation mit der Stadtverwaltung Lauta

Möchten Sie E-Mails mit Dateianhängen an die Stadtverwaltung Lauta versenden, so beachten Sie bitte, dass wir nur ausgewählte Dateiformate und Anwendungen unterstützen können. Bitte senden Sie uns nur PDF-Dateien oder JPG-Dateien.

Alle Dateiformate, in denen automatisierte Abläufe oder Programmierungen (sogenannte Makros) verwendet werden, werden aus Sicherheitsgründen vom System abgewiesen und können somit nicht vom jeweiligen Sachbearbeiter bearbeitet werden.

Sollte es vorkommen, dass Sie auf eine E-Mail keine Antwort erhalten, wenden Sie sich bitte telefonisch an den jeweiligen Sachbearbeiter oder schriftlich an die Stadtverwaltung Lauta, Karl-Liebknecht-Straße 18, 02991 Lauta.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Stabsstelle des Bürgermeisters

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