Blick entlang der Straße der Freundschaft Lauta

Aktuelles Stadtgeschehen

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

Anfang des Monats hat uns der Winter stark gefordert. Oder sagen wir besser, so gefordert, wie es viele von uns noch aus früheren Zeiten kennen.

Überwiegend sind die privaten Straßenanlieger ihren Pflichten hinsichtlich der Schnee-Beräumung gut nachgekommen. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich. Wo es leider hier und da nicht so gut funktioniert hat, ist weitere Überzeugungsarbeit zu leisten. Das kann, muss aber nicht in jedem Fall vom Ordnungsamt der Stadt aus geschehen. Ich freue mich, wenn Sie bspw. in Ihrem direkten Wohnumfeld nach Möglichkeit das direkte Gespräch miteinander suchen und an das solidarische Miteinander appellieren.

Der städtische Bauhof hat u. a. am 07./08.02.2021 ebenfalls viel dafür geleistet, dass die Straßen, Wege und Plätze in der Baulast der Stadt Lauta befahr- bzw. begehbar blieben bzw. wurden. Dabei war der andauernde Schneefall an diesen beiden Tagen für alle Beteiligten, sowohl die privaten Anlieger als auch den Bauhof, eine große Herausforderung.

Am Sonntag, 07.02.2021, war der Bauhof in zwei Wellen im Stadtgebiet unterwegs, ab 05:00 Uhr früh und dann noch einmal am Nachmittag ab 15:00 Uhr. Alle verfügbaren Kräfte, Personal und Technik, waren im Einsatz. Ich habe meinen Bauhof-Mitarbeitern für den guten Einsatz gedankt. Dennoch erreichten uns etliche kritische Meinungen zum Winterdienst, etwa zur späten Schnee-Beräumung, zur Schneeglätte und dem teils fehlenden Streuen.

Fakt ist, dass der Bauhof nicht überall gleichzeitig sein kann. Unsere kommunalen Verkehrswege sind in Prioritätsstufen eingeteilt. In dieser Reihenfolge erfolgt die Beräumung. Zudem setzten die über viele Stunden anhaltenden Schneefälle, der starke Frost sowie der Wind bestimmte technische und logistische Grenzen. Im Gegensatz zu den Straßenmeistereien, die mit Nass-Salz (Lauge) unterwegs sind, ist unsere Bauhoftechnik von jeher auf Trockensalz ausgelegt. Dieses hat jedoch bei sehr hohen Minusgraden nur eine eingeschränkte Wirksamkeit.

Ungünstig wirken sich in einigen Straßenzügen auch deren geringe Breite, teils in Verbindung mit vielen parkenden Autos aus. Der Schneepflug-Fahrer hat hier nicht selten Mühe, vorbeizukommen und den Schnee sinnvoll von der Fahrbahn zu entfernen. Freundlich ausgedrückt „nicht optimal“ ist zudem die hier und da anzutreffende Praxis, den Schnee vom Gehweg einfach auf die Straße zu befördern.

Abschließend in diesem Zusammenhang meine Bitte: seien wir allesamt umsichtig und verständnisvoll. Dann meistern wir gemeinsam auch den nächsten Wintereinbruch!

Zu einem anderen Thema. Wir wissen alle um die großen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im hiesigen Vereinsleben. Dennoch geben die vielen Vereinsmitglieder alles, um „ihren Verein“ auch durch diese schwere Zeit zu bringen. Teils nehmen die Vereine oder auch die Stadt Lauta die auf die Krise zugeschnittenen Fördermöglichkeiten in Anspruch. So konnte jüngst die Sanierung des Parkettfußbodens des Ausstellungsraumes des Heimatverein Laubusch e. V. im dortigen Kulturhaus über das Sonderprogramm“ LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ des Bundes-Verbandes Soziokultur e.V. erfolgen. In absehbarer Zeit wird also dieses Traditionszimmer wieder für Gäste zugänglich sein.

Ich habe großen Respekt vor dem Umgang unserer von der Corona-Krise betroffenen (Klein-) Unternehmen und Vereine mit der gegenwärtigen, belastenden Situation und wünsche Ihnen allen von Herzen eine baldige und nachhaltige Entspannung der Lage. Bund und Länder sind in der Pflicht, zügig nachvollziehbare und realisierbare Pläne für den Weg zurück in die Normalität vorzulegen. Kommen Sie bei entsprechendem Beratungsbedarf gerne auf mich persönlich zu.

Die Stammtisch-Veranstaltungen, zu denen ich als Bürgermeister die Unternehmen und die Vereine regelmäßig einlade, sind keinesfalls vergessen. Wir holen diese zu gegebener Zeit nach. Die Einladung werden Sie dann wieder im Stadtanzeiger Lauta, als auch auf dieser Website finden. Wünsche für die Tagesordnung können mir gern übermittelt werden.

Seien wir gespannt, was uns der Monat März bringen wird, erste Frühlingsboten oder einen sich behauptenden Winter. Bleiben Sie bitte gesund und unserer Stadt gewogen.

Herzlichst,

Ihr Frank Lehmann
Bürgermeister

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